Literaturprojekt
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Bücher an der Zeit

Thomas Bernhard: Auslöschung, Roman 1986

Rom contra Wolfsegg. Humanismus contra Barbarei. Thomas Bernhards letztes Prosawerk „Auslöschung“ ist sein bester und zugleich heiterster Roman. Auf 650 Seiten hält Franz Murnau mit typisch Bernhardschem Furor einen inneren Monolog, ohne Absatz, ohne Kapitel, in dem seine ganze Familie - der Herkunftskomplex - ausgelöscht wird. Der unversöhnliche Blick auf die nazistische Vergangenheit Österreichs, deren Durchdringung der Nachkriegszeit und deren Auswirkung auf die Gegenwart machen diesen 34 Jahre alten Roman auch heute noch aktuell.

Seminar Gasteig

K244126 Bernhard Horwatitsch · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · 24. 04.2020 · € 7.– · 12 Plätze · Restkarten vor Ort

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Lektüre intensiv! Grimmelshausen

Das Zentraleuropa der frühen Neuzeit war zum größten Teil das in viele Fürstentümer zersplitterte Heilige Römische Reich deutscher Nation. Einer der bedeutendsten Autoren dieses 17. Jahrhunderts ist ganz sicher Christoffel von Grimmelshausen. Sein gewaltiges Werk „Der abenteuerliche Simplicissimus“ ist ein schillernder Roman über den Krieg, über das Geld, ein fantastischer Reisebericht, eine Utopie, eine Groteske. Reisen wir 350 Jahre zurück und blicken in eine Welt der Unbeständigkeit. Ein Trauma, das bis heute nachwirkt.

 

VHS Ismaning 05. 03. 2020 - 24.03.2020 9.15h-11.00h

 

Theodor W. Adorno neu gelesen: Aspekte des neuen Rechtsradikalismus und Was ist deutsch?

 

"Unmerklich langsam formiert sich ein Klima, das verpönt, was am notwendigsten wäre: kritische Selbstbesinnung." Adorno war in seinen Analysen präzise -- und aus heutiger Sicht muss man hinzufügen: hellsichtig. Er beschreibt, vor welchem Hintergrund Stereotypen und Feindbilder entstehen, Ressentiments und Hass -- ermuntert aber auch, das Nationale zugunsten von etwas Höherem zu überwinden: der Menschheit. Seine Vorträge aus den Jahren 1965 und 1967 lesen sich wie eine Analyse der gegenwärtigen Verhältnisse. Eine kritische Betrachtung von Praxis und Theorie der Neuen Rechten auf der Folie Adornos.

 

K110218 – Vortrag Gasteig

Bernhard Horwatitsch · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · mi 18.00 bis 19.30 Uhr 06.05.2020· € 5.– · Restkarten vor Ort · Auch mit MVHS-Card · barrierefrei

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Eine Geschichte beginnen und beenden

 

Anfang und Ende von Geschichten - das sind zwei große Herausforderungen beim Verfassen eines literarischen Textes. Das betrifft sowohl den ersten Satz, der zum Weiterlesen animieren muss, als auch den Schluss, der ja bekanntlich auch offen gestaltet werden kann. Dieser Kurs vermittelt verschiedene Methoden, mit denen man Anfang und Ende zu einem für sich stehenden literarischen Text verknüpft.
Mit vielen Übungen und literarischen Beispielen sowie Textbetreuung und Beratung.

 

Zeitraum/Dauer 6x, 27.04.2020 - 20.07.2020

Ort Einstein 28 Bildungszentrum, Einsteinstr. 28

Gebühr 74,00 € Plätze Noch Plätze frei
max. Teilnehmerzahl: 10 Barrierefreiheit

Der Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)

 

 

 

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 Schreiben und Üben

Kreatives Schreiben ist keine Zauberkunst für wenige Auserwählte. Texte zu gestalten ist eine Kulturtechnik, die sich durch Übung verfeinern lässt. An sechs Abenden mit Workshop-Charakter steht die Gestaltung Ihrer literarischen Texte im Zentrum. Die dabei eingeübten Methoden können Sie längerfristig nutzen. Wenig Theorie, viel Praxis!

 

 K245135 Gasteig

Bernhard Horwatitsch · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · 5 x do 19.30 bis 21.30 Uhr · 19.03. bis 30.04.2020 · € 59.– · 12 Plätze · barrierefrei

 

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Stirb und Werde – Faust als Archetyp der Wandlung

der zweite Teil des Faust handelt von antiken Monstern, der Erfindung des Papiergeldes, der Erschaffung eines künstlichen Menschen, moderne Kriegsführung, der großen Liebe zu Helena und der Kolonialisierung und Industrialisierung unserer Welt sowie ihrer ökologischen Vernichtung. Goethes besondere Geschichtsauffassung bringt es mit sich, dass wir im vorliegenden zweiten Teil eine historische Summe vorliegen haben in der wir 3000 Jahre Menschheitsgeschichte exemplarisch durchschreiten.

 

Verlängerter zweiter Teil ab 02. März 2020

 

Studiengruppe Wassily Kandinsky am Montag in der Dachauerstraße

Münchner Bildungswerk

 

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Aldous Huxley

Das zwanzigste Jahrhundert ist unter anderem das Zeitalter des Lärms, sagte der 1894 in der Grafschaft Surray geborene englische Schriftsteller Aldous Huxley. Seine Person ist verknüpft mit der Wandlung des viktorianischen Zeitalters in eine moderne, durch den industriellen Fordismus(Gramskie) gestaltete Welt. Sein utopisches Hauptwerk „Schöne neue Welt“ entpuppte sich inzwischen prophetischer, als Orwells „1984“. Doch der empathische Dichter hat weit mehr Beeindruckendes geschrieben und viel von dem vorweggenommen, was uns heute im 21. Jahrhundert bewegt. Das Seminar beschäftigt sich mit seinem Werk, eingebettet in die Zeitgeschichte und den Auswirkungen bis heute.

 

 

  • Teil I Kulturelle und historische Rahmenbedingungen und die Anfänge als Schriftsteller, eine Gesellschaft auf dem Lande
  • Teil II Einführung in die Sozialutopien und schöne neue Welt
  • Teil III Die Sloterdijk-Habermas-Debatte um die Regeln eines Menschenparks, KI und Steuerung, Affe und Wesen
  • Teil IV Huxleys Wandlung zum spirituellen Menschen, Drogen und USA, Alternativen, Philosophia Perennis
  • Teil V Die letzten Jahre und Hoffnungen, Die Insel

Vom 12. Mai 2020 bis 23. Juni 2020
Studiengruppe Lena Christ in St.Sylvester (Schwabing)
 

 

Das literarische Gespräch

 

 

Lesen ist ein großes Wunder.

 

 

regelmäßig Diskussionen über Bücher

Laufend Kurse beim ifl + com Das Bildungszentrum

 

Zu den Themen:

  • Ethik
  • Recht
  • Kommunikation
  • Kommunikation Fortführung
  • Kultursensible Pflege
  • Mobbing
  • Gewalt in der Pflege
  • Validierende Gesprächsführung
  • Stressmodell
  • Neuroanatomie und Neurophysiologie
  • Alterspathologie

Rufen Sie einfach an unter

 

Arwed Vogel

++49 ( )8762 726121

 

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Bernhard Horwatitsch

++49 ( )89 72016549

 

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