Literaturprojekt
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Aktuell erschienen: Der Roman »Manchmal wäre ich gern ein Nazi« von Samy Ponto in der Edition Octopus

Stagl Ma d Schui und die Ordnung, olle Aufgabn, dies uns so gebn.
Ernst Molden
 

Manchmal wäre ich gern ein Nazi

 

von Samy Ponto

 

erscheint in der Edition Octopus

 

ISBN 978-3-95645-608-4

Samy Ponto, 1975 in einem Augsburger Vorort geboren, studierte in München Sozialpädagogik, arbeitete als Streetworker und gründete 2001 die Partei »OLEH« (Obdachlose entwaffnen Heimwerker), als Reaktion auf den Verrat der Rotgrünen Regierung gegenüber dem arbeitenden Volk. Seit 2005 lebt Samy Ponto in einem Wohnwagen am Rothsee (Augsburger Naturpark). Angebliche Kontakte zum »unsichtbaren Komitee« konnten ihm bislang nicht nachgewiesen werden.

 

 

In seinem aktuellen Roman macht sich Samy Ponto über die urdeutsche Arbeitsmoral lustig. Der fleißige Altenpfleger Korbinian Muster wird eines Tages entlassen und durchläuft die Institutionen der sozialen Sicherungssysteme. Ponto schildert den zunehmenden psychischen und körperlichen Verfall eines Menschen, der von der modernen Welt einfach abgeschaltet wird. Eine Kampfansage an die Moderne, die links und rechts als affige Pseudokategorien entlarvt.

 

Was würden Sie machen, wenn Ihr Arbeitgeber Sie plötzlich verprügeln will? Richtig! Sich wehren. Wäre es aber so einfach, hätten wir keine Probleme. Auch die so genannte Sozialmarktwirtschaftliche Demokratie ist nur eine Gesellschaft mit Sklaven. 10 Deutsche besitzen 90 Prozent des Gesamtvermögens. Der Rest prügelt sich um Krümel. Die Realität. Aber die Wirklichkeit für die meisten Mitbürger sieht viel düsterer aus. Sie können sich nicht wehren, weil sie einen kläglichen Überlebenskampf führen müssen. Korbinian Muster ist einer der Verlierer. Und Samy Ponto hatte den Mut, einen Roman über einen Verlierer zu schreiben. Als ehemaliger Sozialpädagoge kennt der Autor solche Figuren: Gescheiterte, Erschöpfte. Die Perspektiven werden kleiner. Der Raum wird immer enger. Und Hoffnung gibt es nicht. Der Roman spielt sich im Binnenraum von Korbinians kleiner Perspektive ab, zwischen Fernsehen und Alkohol, auf einem engen sozialen Raum, der sich nach seiner Kündigung noch weiter  verklei nert. Bis nur noch Singularität übrig bleibt. Jene verdichtete Raumzeit, die für den großen Knall sorgte. Und wieder sorgen wird.

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